Großeltern und das Recht auf Umgang
Weiß nicht, wie ihr das seht... bei uns gibt es immer regelmäßige Debatten zu dem Thema. Die Großeltern wohnen weiter weg und laden sich spätestens jeden zweiten Monat selber ein, sodaß man eigentlich nurnoch die Möglichkeit hat, grob ein Datum vorzuschlagen. Aus den besprochenen ein, zwei Tagen werden dann auf einmal vier... und bei uns bricht der Grabenkrieg aus. Interessant dabei die Argumente des Papas; die Großeltern haben natürlich ein Recht, ihre Enkel jederzeit zu sehen und auch den Zeitpunkt zu bestimmen, man könne ihnen doch keine Steine in den Weg legen. Die Gesetzeslage scheint das sogar ähnlich zu sehen... den Großeltern "steht nach neuerem Recht ein gesetzliches Umgangsrecht zur Seite – wenn der Umgang dem Wohl des Kindes dient. Familienstreitigkeiten sind kein Gegenargument." (Quelle: haufe.de)
BÄM! Da hab ich es schwarz auf weiß. Na toll. Eine gemeine kleine Stimme fragt in meinem Hirn, wieviel Zeit einem denn da bliebe, wenn man sich mit allen verkrachen würde und allen ständig Umgangsrecht gewähren müsse. Dabei habe ich letztens schon zum Papa gesagt, wir brauchen eigentlich keine Freunde mehr, denn so viel Zeit wie wir investieren, frisst das den knappen Freiraum. Dabei liegt es garnicht daran, daß ich großelternophob (ich bin sicher das Wort gibt es, und wenn nicht, sollte es das geben) wäre, nein, ich bin mehr so ein Prinzipienhengst (oder -stute) der eben "aus Prinzip" ein Mitspracherecht am wie, wo und wann haben will und sich nicht immer mit solchen Totschlägerargumenten die Freizeit verbauen lassen will. Wo fängt man denn an und wo hört man auf. Klar, jeder soll eine gute Beziehung zum Kind haben können, das ist ja durchaus dem Kindeswohl zuträglich. Aber wenn man dann kaum mehr Familienzeit hat?
Ich versuch es jedenfalls mal esoterischer anzugehen und lasse der negativen Energie nicht mehr so viel Raum...
BÄM! Da hab ich es schwarz auf weiß. Na toll. Eine gemeine kleine Stimme fragt in meinem Hirn, wieviel Zeit einem denn da bliebe, wenn man sich mit allen verkrachen würde und allen ständig Umgangsrecht gewähren müsse. Dabei habe ich letztens schon zum Papa gesagt, wir brauchen eigentlich keine Freunde mehr, denn so viel Zeit wie wir investieren, frisst das den knappen Freiraum. Dabei liegt es garnicht daran, daß ich großelternophob (ich bin sicher das Wort gibt es, und wenn nicht, sollte es das geben) wäre, nein, ich bin mehr so ein Prinzipienhengst (oder -stute) der eben "aus Prinzip" ein Mitspracherecht am wie, wo und wann haben will und sich nicht immer mit solchen Totschlägerargumenten die Freizeit verbauen lassen will. Wo fängt man denn an und wo hört man auf. Klar, jeder soll eine gute Beziehung zum Kind haben können, das ist ja durchaus dem Kindeswohl zuträglich. Aber wenn man dann kaum mehr Familienzeit hat?
Ich versuch es jedenfalls mal esoterischer anzugehen und lasse der negativen Energie nicht mehr so viel Raum...
big j - 29. Aug, 09:57
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